Über die Liebe …

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Wir sprechen so selten über die Liebe. Über dieses Kribbeln im Bauch. Über die Freude auf das WIedersehen – in einigen Minuten, morgen oder einfach: schon bald wieder. Hoffentlich!
Es braucht Mut, manchmal Überwindung, immer aber Vertrauen, um zu sagen: »Ich liebe Dich!« Das ist gut, denn diese drei Wörter sind etwas ganz besonderes. Wer sie zu oft in den Mund nimmt, dem glaubt man sie irgendwann vielleicht nicht mehr. Gleichzeitig spürt man, wenn sie ernst gemeint sind. Der Puls steigt, der Bauch sagt »ja!« und der Verstand hat (vielleicht) mal einige Augenblicke Pause. Was gut ist, denn das brauchen wir.

Liebe, das sagt die Wikipedia, ist »(über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. leubh- gern, lieb haben, begehren) ist im Allgemeinen die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenzubringen in der Lage ist.«

»Die Tat allein beweist der Liebe Kraft«, mahnt Goethe und das bedeutet nichts Anderes als: Wer nur still in seinem Kämmerlein sitzt und vor sich hin liebt, der liebt nicht wirklich. Der schwärmt vielleicht (was allerdings auch schon mal ganz ok ist).

Liebe braucht Zeichen. Liebe braucht die Tat. Liebe ist unausweichlich.
Auf der anderen Seite: »Love is blind« – weiß jeder und jede, der/die schon einmal damit zu tun hatte.

Wir halten uns hier liebr an Ovid: »Jede Liebe verleiht Worte.«

Schmuseum – Liebe Dein Museum!
(Und sag’s ihm auch!)